Direktion

 

 

Steckbrief

 

Name              Rita Ékes

Alter               37 Jahre

Nationalität      Ungarin

Wohnort          Mettau, AG

spielt              Klarinette, Saxophon,

                     Schlagzeug

Hobbies          Motorrad fahren

 

Seit dem April 2013 steht die Musikgesellschaft Obergösgen unter neuer musikalischer Leitung.

Die Musikgesellschaft möchte Rita Ékes der Bevölkerung in einem Interview näher vorstellen.

 

In welchem Alter hast du mit Musik spielen angefangen?

 

In der 1. Klasse begann ich mit dem Blockflötenunterricht. Ich hatte so viel Spass daran, dass ich noch vor der Schule geübt habe. Ich würde sagen; ich habe Tag und Nacht geübt.

Während der 2. Klasse begann ich mit dem Klarinettenunterricht. Ab der 8. Klasse erlernte ich das Saxophon spielen.

 

Welche musikalischen Ausbildungen hast du gemacht?

 

Ich besuchte die Musikschule für Talentförderung und konnte so in der Kammermusik und Jugendmusik mitspielen. Ich wurde durch diese Erfahrungen sehr ehrgeizig. Mit vierzehn durfte ich erstmals im Symphonieorchester mitwirken. Nach dem Abitur habe ich am Jazzkonservatorium von Szekesfehérvàr (HU) studiert. Danach bin ich nach Basel gekommen, um an der Jazzhochschule zu studieren.

 

Was begeistert dich an der Musik?

 

Während der Zeit in der Kammermusik bekam ich, durch die Erfahrungen in Duo’s und Trio’s zu spielen, Lust noch mehr Zeit in die Musik zu investieren.

 

„Musik ist mein Leben“

 

 

Ich habe mich durch die Musik verändert. Als Teenager war ich sehr scheu und introvertiert. Für mein Ziel Musikerin zu werden, musste ich mich öffnen. Die Musik hat mich beflügelt, aber es gab auch Zeiten mit Zweifel und Ängsten. Ich bin für mein Studium in die Schweiz gekommen. Die Entscheidung war nicht einfach, aber für mich die richtige Entscheidung.

 

Wie bist du zur Musikgesellschaft Obergösgen gekommen?

 

Ich habe an der Jazzhochschule in Basel das Inserat gesehen. Zu dieser Zeit wurde mir bewusst, dass ich bereit bin, selbständig einen Verein zu leiten.

Ich habe per Telefon mit Cornelia Sigrist Kontakt aufgenommen, fand sie sympathisch und hatte das Gefühl, dass die Chemie stimmte.

Einige Wochen später durfte ich zum Vordirigieren. Ich war etwas ängstlich und unsicher. Doch für beide Seiten hat es gepasst.

 

Was zeichnet die Musikgesellschaft Obergösgen aus?

 

Aus der musikalischen Sicht hatten wir Hochs und Tiefs. Was für mich sehr interessant ist, dass noch viel Potential in den Mitgliedern steckt. Mein Ziel ist es, das ungenutzte Potential durch gezielte Förderung zum Vorschein zu bringen.

Auf der menschlichen Seite passt es einfach. Ich fühle mich wie zu Hause, geborgen. Im Verein herrscht ein grosser Zusammenhalt, jeder hilft dem Anderen. Auch die vielen Feste, die organsiert werden und auf guten Anklag stossen, freuen mich.

 

Du wirst ab Sommer 2014 Musikschullehrerin für Saxophon und Klarinette in Obergösgen.

Was bedeutet für dich die Arbeit mit Kindern?

 

Ich habe Musik studiert um zu unterrichten. Es ist wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben Musik spielen zu können. Mein Unterricht soll Spass machen und trotzdem wird gelernt. Die Musik ist in der Schweiz sehr verankert. Leider nimmt die Anzahl der Musikanten immer mehr ab. Es ist toll in Obergösgen unterrichten zu dürfen, um das Bewusstsein der Musik zu fördern. Ich freue mich riesig diese Aufgabe ausüben zu dürfen.